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| SPAM – eine Plage, die jeden betrifft | |||||||||
Unendlich viele Spam-eMails düsen täglich durch das Internet und Untersuchungen sagen eine Verdoppelung der Spam-Flut bis zum nächsten Jahr voraus. Hierbei handelt es sich um das sogenannte eMail-Marketing, das weiterhin ständig steigt. Spam-Versender schicken ihre Botschaft an eMail-Adressen, die sie entweder von zwielichtigen Unternehmen zum Kauf angeboten oder durch „Spambots“ (Spezial-Software) bekamen. „Spambots“ durchforsten das Web nach identifizierbaren eMail-Adressen in nicht nur öffentlich zugänglichen Mitglieder-Verzeichnissen von Online-Diensten (z.B. Webmail, Messenger und Chat). Um Spams vorzubeugen,
sollten Sie folgendes beachten Beim Versenden einer eMail an mehrere, einander unbekannte Empfänger, stellen Sie Adressen der Empfänger auf Blindkopie (BCC), so dass die eMail-Adressen verborgen bleiben. Beim Download einer Datei wird von vielen Websites eine eMail-Adresse verlangt. Sollte nicht ausdrücklich eine gültige Adresse erforderlich sein, weil ein Zugangs-Code an diese Adresse geschickt wird, sollte man eine Dummy-Adresse, z.B. "xyz@invalid.invalid" angeben. .invalid ist eine reservierte Top Level Name DNS die garantiert, dass Benutzer nicht durch Spam belästigt werden. Danke an Herrn Wyssling für diesen Hinweis. Bei Benutzung von Online-Services wie Webmail, Messenger oder Chat sollte in Ihren Konto-Optionen Ihr Mitgliedsname nicht aufgeführt sein. Bei Teilnahme an Newsgroup-Diskussionen (NNTP) verschleiern Sie Ihre "Antwort-An"-(Reply To-) Adresse, z.B. "name AT gmx DOT de". Sie sollten Spam-eMails nicht öffnen! Es könnte sein, dass Sie sich dadurch einen Virus oder Dialer einfangen. Außerdem nutzen Spammer oft HTML-formatierte eMails, um die Gültigkeit Ihrer Adresse zu überprüfen. Für den Spammer ist zu erkennen, dass die eMail den Empfänger erreichte und geöffnet wurde. Das würde zur Folge haben, dass Sie noch mehr Spams erhalten. Empfehlenswert ist auch, bei Outlook die Funktion „Voransicht“ auszuschalten. Haben Sie versehentlich doch eine Spam-eMail geöffnet, sollten Sie aber auf jeden Fall der Versuchung widerstehen, die oft angebotene Möglichkeit des "Abmeldens" (Unsubscribe) zu nutzen. Sie würde nicht den gewünschten Erfolg bringen, da Ihre eMail-Adresse dadurch nicht aus der Liste entfernt werden würde. Bei Abonnements von eMail-Newsletters oder der Nutzung von sonstige Online-Services, die eine Registrierung voraussetzen, sollten Sie auf jeden Fall die Nutzungsbedingungen und/oder Datenschutzrichtlinien (Privacy Policy) lesen. Ware oder Dienstleistung, die
durch Spam beworben wird, sollten Sie nicht kaufen. Wenn diese Produkte
nämlich nicht gekauft werden, hören Hersteller und Dienstleister
eines Tages auf, Spam als Vertriebsweg zu nutzen. Abgesehen von den genannten vorbeugenden Maßnahmen besteht die Möglichkeit, ein Programm mit Spam-Filter einzusetzen. Wir verwenden mit sehr großem Erfolg den kostenlosen Spamihilator, entwickelt von Michel Krämer. Da die Spam-Vertreiber meistens ihren Absender per Zufallsgenerator erstellen und es also keine gültige Antwort-Adresse gibt, würde eine Blockierung der Absender-Adresse nichts bringen. Sie ändert sich bei jeder eMail. Es geht also darum, Gemeinsamkeiten der Spams zu finden. Vielfach sind in der Betreff-Zeile die gleichen Wörter zu finden, zum Beispiel: Sex, Viagra, Erotik, Penis, aber auch Inkjet, das Dollar-Zeichen ($), gift usw. Jedem Wort wird ein Wert in Prozent zwischen 1-100 zugewiesen. Erfüllt die eMail 100% oder mehr, wird sie als Spam erkannt. Beispiel: Nehmen wir an, dem Zeichen „$“ wurde 30%, den Wörtern „Viagra“ 50% und „pills“ 30% zugewiesen. Erhalten Sie eine eMail, in deren Betreff-Zeile diese Wörter enthalten sind, erkennt das Programm diese eMail mit 110% als Spam. Das Programm bringt eine ganze Menge dieser Spam-Wörter mit und ist fähig, neue Wörter dazu zu lernen. Es steht ein Trainings-Bereich zur Verfügung. Jede eMail, die Sie erhalten, wird in diesen Bereich gestellt. Hier entscheiden Sie, ob es sich um Spam oder Non-Spam handelt. Auf diese Weise kommen täglich weniger Spams in Ihren Posteingang. Zusätzlich können Sie eMail-Absender unter „Freunde“ hinzufügen oder komplett blockieren. Ihr gesamtes Adressbuch kann in die Kategorie „Freunde“ importiert werden und es lassen sich auch Platzhalter wie „?“ und „*“ verwenden. Der Spamihilator kann über
diesen Link heruntergeladen
werden. Der Entwickler freut sich, wenn Sie ihm mitteilen, dass Sie mit
seinem Programm zufrieden sind. |
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| Point
GmbH - EDV-Lösungen, Zürich-Weg 11, CH-8153 Rümlang Tel. +41 (0)44 850 68 20, Fax +41 (0)44 850 68 60 |
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