Kaspersky: Anzahl falscher Antivirenprogramme hat sich seit 2008 versechsfacht
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20.11.2009 - 20:40
Kaspersky: Anzahl falscher Antivirenprogramme hat sich seit 2008 versechsfacht
Anwender sollten keinem Programm trauen, das ungefragt den Rechner scannt. Die Datenbank des Sicherheitsanbieters Kaspersky enthält zurzeit rund 30.000 Signaturen gefälschter Anti-Viren-Programme.
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Wjatschewslaw Sakorschewski, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, warnte vor zunehmender Gefahr durch gefälschte Anti-Viren-Programme - sogenannter Scareware, deren Anzahl weiter zunimmt. Im ersten Halbjahr 2009 waren sechsmal mehr gefälschte Anti-Viren-Programme im Umlauf als im selben Zeitraum 2008. 

Falsche Sicherheits-Software geht meist so vor: Nachdem sich das Programm auf dem System einnistete, führt es einen Pseudo-Viren-Scan durch und meldet als "Ergebnis" eine angeblich entdeckte Schadsoftware. Anschließend wird dem Anwender eine kostenpflichtige Lizenz angeboten, mit der er die "entdeckten" Fehler korrigieren und das System bereinigen kann. Diese kostenpflichtige Lizenz sollte keinesfalls gekauft werden.

Zuerst sollte überprüft werden, ob der Hersteller technische Unterstützung und eine offizielle Website anbietet. Jedoch auch Betrüger unterhalten inzwischen teilweise mehrsprachige "Support-Center", die Anwendern sogar beim Entfernen echter Sicherheits-Programme behilflich sind.

Quelle und ganzer Text: ZDENet.de


  
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