27. Dezember 2005
6. September 2006
Dezember 1974
Juli 1979
Angelika 27.12.2005
27. Dezember2005
Hallo, ich bin , von manchen auch Geli genannt.
Angelika 06.09.2006
6. September 2006
Am 3. Oktober wurde ich in Berlin (West) im Bezirk Charlottenburg geboren. Zuerst lebte ich mit meinen Eltern Brigitte und Günter in einem Zimmer zur Untermiete in der Kaiserin-Augusta-Allee. Die Hausnummer hat man mir entweder nicht genannt oder ich habe sie vergessen.
Brigitte, Günter und Angelika 13.11.1955
13. November 1955
Minna, Karl und Angelika 13.11.1955 Maria, Emil und Angelika 13.11.1955
Angelika Februar 1958
Bald zogen wir drei – ich war damals Einzelkind und blieb es auch immer, aber nicht ungern - an den Mierendorff-Platz 5 in eine 2-Zimmer-Wohnung mit Küche, Toilette (aber ohne Bad) und Ofenheizung im zweiten Stock. Ich schlief im Schlafzimmer meiner Eltern und hatte meine Spielecke in der Küche. Die Küche war natürlich auch zum Kochen und Essen, aber auch zum Waschen. Gewaschen wurde ich in einer Plastik-Badewanne. Damals passte ich noch in so ein Ding hinein. Mittlerweile bin ich 1,71 m groß, da wäre es etwas schwierig. Wie das wohl damals meine Eltern machten, die 1,64 m und 1,75 m sind und nur teilweise einsteigen konnten?
Ich war aber nicht nur dort, sondern sehr sehr viel bei meinen Großeltern (Minna und Karl, den Eltern meiner Mutti) in der Kamminer Straße 1 in der Nähe des Schloßparkes Charlottenburg. In dem war ich auch oft mit meiner Oma und fütterte mit Erdnüssen die süßen kleinen Eichhörnchen, die dort herumsprangen. Immer, wenn ich später irgendwo Eichhörnchen sah, musste ich daran denken.
Februar 1958
Angelika 01.03.1962

Als ich 6 ½ Jahre alt war, wurde ich in die Mierendorffschule, die sich auch an dem Platz genau gegenüber Wohnung befand, eingeschult.

Ich wurde größer und größer und irgendwann passte ich fast nicht mehr in das Kinderbett. Mein Vati meinte: „Entweder sägen wir ein Loch in das Fußteil des Bettes, damit sie ihre Füße heraushängen lassen kann oder wir ziehen in eine größere Wohnung!“ Nach langem Überlegen kamen meine Eltern zu dem Schluss, dass der Umzug die bessere Lösung sei. Hätten meine Beine aus dem Bett gehangen, wären meine Eltern immer darüber gefallen, wenn sie das Zimmer betreten oder verlassen hätten. Das wäre sicher auf die Dauer nicht gerade gut gegangen.

1. März 1962
Zwei Tage vor meinem 8. Geburtstag erfolgte der Umzug in die damals gerade neu gebaute Paul-Hertz-Siedlung in Charlottenburg Nord-Ost zwischen Goerdeler- und Kurt-Schumacher-Damm. Die Wohnung befand sich im 1. Stock, war circa 79 qm groß und hatte drei Zimmer, eine Küche, ein Bad mit richtiger Badewanne (!), in die auch Große passen, und eine separate Toilette. Dass es da auch eine Zentralheizung gab, muss eigentlich nicht mehr erwähnt werden.
Da in der neuen Siedlung die Grundschule noch nicht fertig war, musste ich ein paar Jahre in die Erwin-von-Witzleben-Schule im Halemweg gehen. Und ich ging wirklich, denn eine Mutti als Chauffeur gab es damals nicht. Später war der Weg kürzer, als ich die Helmuth-James-von-Moltke-Schule am Heckerdamm besuchen konnte. Nach 6 Grundschul-Jahren, wie sie in Berlin üblich waren, erfolgte der Schulwechsel. Ich ging dann auf die Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule (Gymnasium) in Spandau und freute mich, dass ich endlich sonnabends keinen Unterricht mehr hatte. Das war damals in Berlin noch gar nicht so üblich, denn in den meisten Schulen war auch Sonnabend Unterricht. Dafür „durfte“ ich aber an einem Nachmittag noch die Schulbank „drücken“ oder sagen wir mal lieber, am Unterricht teilnehmen, denn zu der Zeit gab es weder Schulbänke, noch wurden sie gedrückt. Wie sollten sie auch, wenn es sie nicht gab? Und wer hätte das gedacht, ich besuchte diese Schule, bis ich am 3. Dezember 1974 dort mein Abitur absolvierte und wechselte nicht mehr.
Angelika Dezember 1974
Dezember 1974

Das Sommer-Semester 1975 begann am 1. April und ich ein Mathematik-Geographie-Studium mit dem Berufsziel Studienrat an Gymnasien an der Technischen Universität Berlin.

Am 14. Dezember 1977 zog ich von Charlottenburg Nord-Ost nach Tempelhof in die Friedrich-Karl-Straße 27, die vom Tempelhofer Damm zwischen den U-Bahn-Stationen Ullsteinstraße und Kaiserin-Augusta-Straße abgeht. Da änderte sich dann sehr viel, denn nun wohnte ich wieder in einem Altbau und auch noch im Hinterhaus. Im 2. Stock befand sich die 2-Zimmer-Wohnung mit Küche und Bad, das allerdings kein Waschbecken hatte, so dass frau sich die Hände über der Wanne waschen musste. Aber die Wanne war ja bekannt! Das Bad war in meiner Nicht-Lieblingsfarbe grün gefliest, da kam natürlich Freude auf! Da ich damals für orange schwärmte, wurde das dunkle Grün damit aufgepeppt. Alles, was man so im Bad braucht, angefangen von der Seifenschale, über den Handtuchhalter bis zur Toilettenbürste war orange! Heute frage ich mich übrigens, wie ich damit leben konnte??? Dunkles Grün und knalliges Orange! Das tut doch weh!!!!
Natürlich mussten dann auch wieder Öfen geheizt werden. Nun ja, was heißt da „wieder“. Ich kannte mich damit nicht aus, denn als ich klein war, wurde für mich geheizt. Na klar, ich ließ meine Eltern heizen! Als ich größer war, drehte ich nur am Thermostat. Solche Kleinigkeiten konnte ich auch allein erledigen. Aber nun mussten Kohlen aus dem Keller geholt und die Öfen geheizt werden.
Zu der Wohnung gehörte ein schöner Balkon und was noch schöner war, genau davor war ein toller Baum. Ich konnte also dort auf dem Balkon sitzen, eine Berliner Weiße trinken und hatte nur Grünes vor den Augen – Natürlich nur im Sommer, aber wer trinkt denn auch im Winter auf dem Balkon ´ne Berliner Weiße? Das ist übrigens so eine Art Bier, in das ein grüner Waldmeister- oder roter Himbeer- oder Kirsch-Sirup gekippt wird. Na ja, das „Bier“ überwiegt, aber als Bier habe ich es nie gesehen. Das Ganze schmeckt wie ´ne Limo und damit meine ich nun eine Limonade, keine Limousine.

Nach 9 Semestern brach ich das Studium ab, beendete mein Leben in Berlin und zog am 17. Juli 1979 nach Saarbrücken. Dort arbeitete ich bei einer General-Vertretung von Triumph Adler als Programmier-Assistentin bzw. wurde zunächst durch in Nürnberg stattfindende Lehrgänge dazu ausgebildet.

Vom Saarland zog ich Ende März 1981 nach Mittelfranken, wo ich erst in der Fürther Südstadt und ab 1. Mai 1984 in Fürth-Dambach lebte.

In Nürnberg war ich mehr als 10 Jahre in der System-Entwicklung des Großversandhauses QUELLE tätig. Nach der halbjährigen Intensiv-Schulung in der QUELLE-DV-Schule kam ich in die Abteilung, die unter anderem für das sehr umfangreiche Rechnungs-Schreibungs-Programm zuständig war, und blieb dort auch bis zu meinem QUELLE-Ende.

Der nächste Umzug erfolgte Mitte November 1985 nach Neumarkt in der Oberpfalz, circa 40 Km von Nürnberg entfernt.

Ende August 1994 zog es mich (uns) wieder mehr in die Nähe einer Großstadt und ich landete (wir landeten) in Schwabach, 15 Km südlich von Nürnberg, also wieder in Mittelfranken.

Eigentlich dachte ich, es wäre der letzte Umzug gewesen, doch es kam anders! Am  17. Juli 2002 zog ich in die Schweiz.

Angelika Juli 1979
Juli 1979